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Aus nicht weniger als 33 Nationen setzt sich die Gemeinde St. Georg zusammen. Die meisten Ausländer kommen aus Italien, Polen, Kroatien und Serbien. Zum multinationalen Profil der Gemeinde tragen aber auch Flüchtlinge und Spätaussiedler bei, die nach dem zweiten Weltkrieg und in den Folgejahren auf dem Gemeindegebiet eine neue Heimat gefunden haben.

Ihre Existenz verdankt die Pfarrgemeinde St. Georg der Bevölkerungsentwicklung in der Nachkriegszeit. Eberstadts Süden wuchs seinerzeit stark, und auch die Zahl der Katholiken nahm spürbar zu. Die damals einzige katholische Pfarrkirche, St. Josef, platzte sozusagen aus allen Nähten. In den Boomjahren des Wirtschaftswunders lag es daher auf der Hand, eine weitere Kirche, St. Georg, zu bauen.

Nach der Grundsteinlegung 1960 wurde das Gotteshaus zunächst als Filialkirche geführt, 1962 erhob Bischof Volk sie zur selbstständigen Gemeinde. Der erste Pfarrer von St. Georg, Franz Josef Schneider, hatte zuvor als Kaplan in St. Josef seine Ausbildung abgeschlossen. Von Anfang an verstand und versteht sich St. Georg als Gottesdienstgemeinde mit Schwerpunkt auf der gemeinsamen Eucharistiefeier und anderen gottesdienstlichen Angeboten. Besonders Langschläfer schätzen den späten Beginn der Sonntagsmesse um 10.30 Uhr.

Das Pfarrgebiet umfasst die Wohnviertel rechts und links der Heidelberger Landstraße von der Ulvenberg- bis zur Karlsruher Straße und einen Zipfel von Pfungstadt. Dazu gehört der Ort Nieder-Beerbach am Fuße der Burg Frankenstein. In diesem Bereich leben knapp 8.000 Menschen, davon sind 1.750 Katholiken. Pfarrzentrum, Pfarrbüro, Jugendheim und Kindertagesstätte befinden sich im Stockhausenweg 50/Ecke Lotzertweg.

Die Gemeinde ist offen für alle. Das kommt auch in ihrem Logo zum Ausdruck: ein stilisiertes großes „G“ (für Glaube, Gemeinde, St. Georg). Im Mittelpunkt, auf festem Grund, steht die Kirche. Sie lädt alle Menschen ein, die den Kontakt suchen, und ist Symbol für das Wirken der Gemeinde nach außen. Durch seine schützende Form stellt das „G“ zugleich Heimat und Geborgenheit dar, die Menschen unterschiedlicher Herkunft und Sozialisation in der Gemeinde erfahren sollen.

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Das Pfarrzentrum von St. Georg
Die Georgskirche
Innenraum der Kirche